{"id":101,"date":"2014-10-10T08:12:05","date_gmt":"2014-10-10T06:12:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luetzen-tagebau.de\/?p=101"},"modified":"2015-10-05T00:02:04","modified_gmt":"2015-10-04T22:02:04","slug":"artikel-im-amtsblatt-der-stadt-luetzen-vom-10-oktober-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.luetzen-tagebau.de\/?p=101","title":{"rendered":"Artikel im Amtsblatt der Stadt L\u00fctzen vom 10. Oktober 2014"},"content":{"rendered":"<p>Liebe B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von L\u00fctzen,<\/p>\n<p>die CO2\u2013Immissionen steigen weltweit an. Trotz des Klimawandels gibt es bei den gro\u00dfen Industriel\u00e4ndern kein Umdenken.<br \/>\nDas Verbrennen fossiler Rohstoffe wie z. B. Braunkohle nimmt sogar noch zu. Auch Deutschland bildet hier keine Ausnahme.<br \/>\nMomentan sind wir wieder auf einem Niveau wie vor drei\u00dfig Jahren. Die selbst gesteckten Klimaziele wird man nicht mehr<br \/>\nerreichen. Aber nicht nur diese Tatsache sollte uns allen Sorgen bereiten. Auch die Emission von Feinstaub ist h\u00f6chst problematisch, denn ein Bestandteil des Feinstaubs ist das hochgiftige Quecksilber. Diesbez\u00fcglich gab es unl\u00e4ngst im S\u00e4chsischen Landtag eine \u201eKleine Anfrage\u201c der Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen. Es wurde unter anderem gefragt, wie sich die Emissionen von Quecksilber aus Braunkohlekraftwerken von 1999 bis heute entwickelt haben. Wie wirkt sich die Quecksilberbelastung der Luft aus der Braunkohle auf Menschen aus? Welche gesundheitlichen Folgekosten<br \/>\nentstehen? Wer tr\u00e4gt diese Kosten?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDa die 13. Bundesimmissionsschutzverordnung erst 2007 in Kraft trat, wurden erst ab diesem Zeitpunkt Daten erhoben. Untersucht wurden die Kraftwerke Boxberg, das Heizkraftwerk Chemnitz und das Kraftwerk Lippendorf. Das Kraftwerk Lippendorf &#8211; f\u00fcr uns in st\u00e4ndiger Sichtweite und beliefert mit Braunkohle von EPH (Mibrag) &#8211; ist der Hauptemittent. Die Emission von Quecksilber h\u00e4ngt vom Quecksilbergehalt der Braunkohle ab. Hier die Mengenangaben von 2007 bis 2013 in Kilogramm pro Jahr: 325\/2007; 686\/2008; 1070\/2009; 1160\/2010; 647\/2011; 482\/2012 und 410\/2013.<\/p>\n<p>Quecksilber kann auch \u00fcber andere Quellen von Menschen aufgenommen werden. Die tats\u00e4chlich aus der Luft aufgenommene Menge ist daher nicht bekannt und eine Antwort auf diese Fragen nicht m\u00f6glich. Gesundheitliche Auswirkungen durch die<br \/>\nBelastung der Luft sind wegen der nicht bekannten Menge in Relation zu anderen Quellen (auch angesichts der Grenzwerteinhaltung) nicht darstellbar. Deshalb kann die Staatsregierung keine Auskunft zu den Folgekosten sowie deren Adressaten geben. Fakt ist: jedes Kilogramm Quecksilber in der Umwelt ist ein Kilogramm zu viel und die Tatsache, dass uns j\u00e4hrlich teils mehr als eine Tonne um die Ohren geblasen wird, ist h\u00f6chst besorgniserregend. Der Verursacher wird nicht zur Kasse gebeten. Anfallende Kosten zahlt am Ende wieder der Steuerzahler und den Preis bezahlen wir mit unserer Gesundheit.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Wie ist die Situation diesbez\u00fcglich beim Kraftwerk Schkopau? Dieses Braunkohlekraftwerk befindet sich auch in unserer N\u00e4he und wird ebenfalls mit Kohle von EPH (Mibrag) beliefert. Aber dieses Geheimnis k\u00f6nnte nur die Landesregierung von Sachsen-Anhalt l\u00fcften. Die n\u00e4chste Versammlung der BI findet am 30.10.2014, um 19.00 Uhr, im Pfarrhaus R\u00f6cken statt. Wir m\u00f6chten Sie herzlich dazu einladen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stadt-luetzen.de\/media\/dokumente\/amtsblatt_2014\/amtsblatt_oktober_2014.pdf\" target=\"_blank\">Amtsblatt der Stadt L\u00fctzen (PDF)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von L\u00fctzen, die CO2\u2013Immissionen steigen weltweit an. Trotz des Klimawandels gibt es bei den gro\u00dfen Industriel\u00e4ndern kein Umdenken. Das Verbrennen fossiler Rohstoffe wie z. B. Braunkohle nimmt sogar noch zu. Auch Deutschland bildet hier keine Ausnahme. Momentan sind wir wieder auf einem Niveau wie vor drei\u00dfig Jahren. 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