{"id":439,"date":"2020-09-22T19:30:44","date_gmt":"2020-09-22T17:30:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luetzen-tagebau.de\/?p=439"},"modified":"2020-10-24T11:41:45","modified_gmt":"2020-10-24T09:41:45","slug":"bundjugend-kam-ins-mitteldeutsche-braunkohlerevier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.luetzen-tagebau.de\/?p=439","title":{"rendered":"BUNDjugend kam ins mitteldeutsche Braunkohlerevier"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonnabend, dem 19. September, war die BUNDjugend aus Magdeburg zu Gast bei unserer B\u00fcrgerinitiative sowie der BUND Ortsgruppe L\u00fctzen. Die Teilnehmer machten eine Radtour zum Friedrich-Nietzsche-Grab in R\u00f6cken, gefolgt von einem Ausflug an die Tagebaukante des Tagebau Domsen. <!--more-->Dabei konnten die Teilnehmer aus erster Hand die Umweltzerst\u00f6rung erleben, die der Kohleabbau anrichtet. Aber auch die Sch\u00e4den, die der Stra\u00dfenneubau vor Ort anrichtet.<br \/>\nEbenfalls mit im Programm war der Besuch im Revier der seltenen Wildkatze, deren Lebensraum ebenfalls durch den Tagebau und Stra\u00dfenbau bedroht ist. Die jungen Teilnehmer waren entsetzt \u00fcber die massive Zerst\u00f6rung der Natur, die nach wie vor vorangetrieben wird. Und das obwohl allen Menschen die Folgen f\u00fcrs Klima und der Umwelt bewusst sein sollten.<br \/>\nEin Reporter der Mitteldeutschen Zeitung war ebenfalls vor Ort in R\u00f6cken und hat sich \u00fcber die Tour der BUNDjugend informiert. Ein Artikel dazu erschien am 21. September in der MZ Wei\u00dfenfels.<\/p>\n<p>Nachfolgend der Bericht der BUNDjugendlichen:<\/p>\n<h3 align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: BUNDjugend-marker;\">Mobilit\u00e4t, b\u00fcrgerliches Engagement und nat\u00fcrliche Ressourcen<\/span><\/h3>\n<p align=\"JUSTIFY\">Der September 2020 war in der BUNDjugend Sachsen-Anhalt nicht nur der Monat der Mobilit\u00e4tswende, sondern auch der Ressourcennutzung. Zusammen mit der Umweltbildungsabteilung organisierten die Ehrenamtlichen zwei Fahrradausfl\u00fcge zu Orten in unserem Bundesland, an denen Rohstoffe aus der Erde gef\u00f6rdert werden:<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Am 12. September ging es von Magdeburg aus \u00fcber 30 km entlang der Elbe zum Colbitzer \u201eKalimandscharo\u201c, einem Salzbergwerk mit einer Abraumhalde, die die h\u00f6chste Erhebung zwischen unseren K\u00fcsten und den Alpen darstellt. Die BUNDjugendlichen nahmen hier an einer F\u00fchrung \u00fcber die Salzhalde teil, lernten Eckdaten und Interessantes zum Geschehen und stellten kritische Fragen. Der Ausblick vom Kalimandscharo war beachtlich \u2013 in der Ferne war der Brocken deutlich erkennbar! \u2013 und der Anblick der bis zu 140 Meter hohen schmutzigwei\u00dfen W\u00e4nde enorm, doch das war gar nichts im Vergleich zu den Eindr\u00fccken, die eine Woche sp\u00e4ter im Burgenlandkreis auf die BUNDjugend warteten. Am 19. September fuhren die Teilnehmenden mit dem Zug nach Wei\u00dfenfels und von dort gem\u00fctliche 13 km zum gemeinsamen Treffpunkt mit der BUND-Kreisgruppe und B\u00fcrger*inneninitiative L\u00fctzen. Die Aktiven vor Ort bereiteten den BUNDjugendlichen einen warmen und leckeren Empfang mit Gem\u00fcse aus dem eigenen Garten und veganem Kuchen. Sogar die lokale Presse war zu Besuch. Nach den obligatorischen Fragen und Fotos f\u00fcr die Zeitung und einem gemeinsamen corona-konformen Picknick ging\u2018s auf die R\u00e4der und mit vielen informativen Zwischenhalten f\u00fcr gute 25 km durch die Umgebung des immer weiter wachsenden Braunkohletagebaus an der L\u00e4ndergrenze zu Sachsen. Die ortskundigen Aktiven hatten viel zu zeigen und zu berichten, und die BUNDjugendlichen gewannen ein umfassendes Bild von den \u00f6kologischen, gesellschaftlichen und sozialen Folgen des lokalen Tagebaus. Der letzte Stopp war der Aussichtspunkt S\u00fcd von Profen selbst, von wo aus die Verw\u00fcstung und das Ausma\u00df des Braunkohlereviers in Ans\u00e4tzen sichtbar wurden. Die R\u00fcckfahrt fiel entsprechend schweigsam und gedr\u00fcckt aus, da alle in ihren Gedanken mit den gesammelten Eindr\u00fccken rangen. F\u00fcr die BUNDjugend steht fest: Hier muss etwas passieren!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonnabend, dem 19. 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