Kontraste Bericht: Steuerzahler haftet für Ewigkeitskosten der Energieriesen

Video: Steuerzahler haftet für Ewigkeitskosten der Energieriesen

„Bislang wurden die Schäden, die der Braunkohleabbau verursacht, aus dem laufenden Geschäft der Unternehmen bezahlt. Renaturierung der Halden und Tagebaulöcher ebenso wie Schäden an Gebäuden und Straßen. Aber wenn die Unternehmen Pleite gehen, dann sieht es düster aus. Anders als bei Steinkohle und Atomkraft gibt es keine sicheren Rückstellungen für die Zukunft – die so genannten Ewigkeitskosten. Experten schätzen, dass es um Milliarden geht. Die verantwortlichen Ministerien tun nichts.“ Kontraste vom 06.10.2016

Artikel im Amtsblatt der Stadt Lützen vom 13. November 2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Lützen,

wegen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum, spezialisiert auf Steuerdelikte, wurde der Geschäftsführer der MIBRAG Joachim Geisler am 7. Oktober von seinen Aufgaben freigestellt. Anscheinend gab es Unregelmäßigkeiten beim Verkauf der MIBRAG – warum sind wir als Bürgerinitiative nicht überrascht? Seit der Ankündigung eines geplanten Tagebaues Lützen steht dieses Unternehmen im Fokus.
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Artikel im Amtsblatt der Stadt Lützen vom 09. Oktober 2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Lützen,

heute möchten wir uns ganz herzlich bei unseren vielen Helfern bedanken, die zum Gelingen unseres Sommerfestes am 13. September in Röcken beigetragen haben – ganz besonders den Kuchenbäckerinnen und für die musikalische Untermalung. In der Kirche haben wir den 3. Teil von Frank Farenskis Film „Leben mit der Energiewende“ gezeigt. Mit Kaffee und Kuchen, Spielen für die Kleinen und herrlichem Sonnenschein war es für alle ein gelungener Nachmittag. Auch der kleine Flohmarkt war sehr erfolgreich, so dass wir eine kleine Spende für die weitere Erhaltung der Nietzsche Taufkirche übergeben können. Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen dieser Art!
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Artikel im Amtsblatt der Stadt Lützen vom 14. August 2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Lützen,

kürzlich war in der Mitteldeutschen Zeitung zu lesen, dass sich die Kosten der Feinstaubbelastung in Frankreich jährlich auf unglaubliche 200 Mrd. Euro belaufen. Ein großer Teil dieser Kosten betreffen das Gesundheitswesen. Feinstaub mit den darin enthaltenen Giften macht die Menschen krank (80 % aller Krebserkrankungen entstehen durch Umweltgifte). Der Großraum Halle / Saale – Leipzig gehört deutschlandweit zu den am meisten belasteten Regionen. Die Städte Halle / Saale und Leipzig stehen an 4. und 5. Stelle bei der Höchstbelastung. Auch das Risiko an Krebs zu erkranken ist hier extrem hoch. Das Hauptproblem ist die Kohleverbrennung in den großen Braunkohlekraftwerken wie Schkopau und Lippendorf. Beliefert werden beide mit Kohle aus den MIBRAG-Tagebauen Profen und Vereinigtes Schleenhain.
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Artikel im Amtsblatt der Stadt Lützen vom 10. Juli 2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Lützen,

auf dem G7-Treffen in Elmau beschlossen die Staatschefs den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Wenige Tage später scheitert
Wirtschaftsminister Gabriel mit einer Sonderabgabe für alle Kohlekraftwerke. Deutschland wird seine eigens aufgestellten Klimaziele nicht erreichen können. Gabriel ist eingebrochen vor einer Lobbygruppe, welche mit dem Totschlagargument „Arbeitsplätze“ wahre Horrorszenarien entwirft. Unterstützt wurde seine Kampagne mit einer extrem einseitigen Medienberichterstattung „Pro Kohle“. Auch der Burgenlandkreis hat seinen Rückhalt zur Braunkohle erneuert. Es wird erklärt, die MIBRAG sei wichtig für die Region. Ist diese Erklärung auch ein Bekenntnis zu weiteren Tagebauen in der Region? Der Burgenlandkreis hat sich parteiübergreifend einem einzigen Unternehmen untergeordnet. Man hat sich gegen die Energiewende entschieden. Der gleiche Landkreis, der sich mit seinem zentralen Bereich für die Aufnahme ins UNESCO-Weltnaturerbe bewirbt, will seinen östlichen, geschichtsträchtigen Teil für private Gewinne opfern.
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